Teneriffa – unsere Insel, unser Alltag, unser Lieblingsort

Teneriffa ist für viele ein Reiseziel. Für uns ist es Zuhause.

Seit wir auf der größten Kanareninsel leben, hat sich unser Blick auf sie verändert. Die spektakulären Sonnenuntergänge, die rauen Vulkanküsten, das satte Grün der Lorbeerwälder – sie sind Teil unseres Alltags geworden. Und gerade deshalb wissen wir, was diese Insel wirklich ausmacht.

Dieser Blog ist eine Einladung, Teneriffa mit offenen Augen zu entdecken.

Von wilden Vulkanlandschaften bis zu grünen Lorbeerwäldern, von lebhaften Küstenorten bis zu abgelegenen Orten: Die größte der Kanarischen Inseln bietet eine erstaunliche Vielfalt.


Der Teide-Nationalpark – Ein Ort, der jedes Mal aufs Neue sprachlos macht

Der majestätische Teide & Spaniens höchster Berg und Wahrzeichen Teneriffas

Der Teide ist nicht nur der höchste Berg Spaniens, sondern auch unser Lieblingsort für kleine Fluchten aus dem Alltag. Sobald man oben in der surrealen Lavalandschaft steht, fühlt man sich ein bisschen wie auf einem anderen Planeten. Der Kontrast zwischen schwarzer Lava, hellem Gestein und tiefblauem Himmel ist einfach magisch – egal wie oft man schon dort war.
Wusstest du?

Wusstest du? Der Teide-Nationalpark wurde 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und gehört zu den meistbesuchten Nationalparks Europas.


Unsere liebsten Wanderrouten im Teide-Nationalpark

Hier findest du für jedes Level die passende Tour – und grandiose Aussichten gibt’s immer gratis dazu:

  • Roques de Garcí: Ein gemütlicher 3,5 km Rundweg, perfekt zum Starten. Der Blick auf den Teide und die bizarren Felsformationen ist jedes Mal ein Highlight.
  • Montaña Guajara: Anspruchsvoller, aber lohnenswert – eine 8 km Tour zum zweithöchsten Gipfel im Park (2.718 m). Panorama deluxe!
  • Gipfelbesteigung: Für alle, die ganz hoch hinaus wollen. Aber Achtung: Ohne vorherige Online-Genehmigung geht hier nichts. Alternativ kannst du mit der Seilbahn fast bis nach oben fahren.

Fototipp aus Erfahrung:: Früh morgens oder kurz vorm Sonnenuntergang wirkt die Lavalandschaft besonders dramatisch – das Licht taucht alles in goldene, warme Töne. Wer mutig ist, sollte mal eine geführte Nachtwanderung bei Vollmond wagen – einfach unvergesslich!


Praktische Tipps für deinen Besuch im Teide-Nationalpark

Anreise: Am flexibelsten bist du mit dem Mietwagen über die Straßen TF-21, TF-24 oder TF-38. Es fahren aber auch Busse (Linie 342 & 348) z. B. ab Puerto de la Cruz oder Costa Adeje – dauert nur etwas länger, lohnt sich aber!

Beste Besuchszeit: Ganz früh morgens oder später am Nachmittag – da ist das Licht traumhaft und du entgehst den meisten Reisegruppen.

Seilbahn: Täglich von 9:00–17:00 Uhr (je nach Wetterlage). Tickets für die Hin- und Rückfahrt gibt’s ab ca. 23,50 €. Am besten vorher online buchen – gerade in der Hochsaison.

Restaurant-Tipp: Im Parador de Cañadas del Teide kannst du traditionelle kanarische Küche genießen – mit spektakulärem Blick auf den Vulkan. Perfekt für eine Pause nach dem Wandern!


Loro Parque in Puerto de la Cruz: Ein Tierpark, der begeistert

Farbenfrohe Papageienshow im Loro Park, ein Highlight der faszinierenden Vielfalt Teneriffas für Familien

Die spektakuläre Papageienshow im Loro Park begeistert Besucher jeden Alters

Wenn du auf Teneriffa unterwegs bist und Tiere liebst, führt kaum ein Weg am Loro Parque vorbei. Was einst als Papageienpark begann, ist heute eine der beeindruckendsten zoologischen Anlagen Europas. Über 4.000 Tiere, weitläufige Gehege und spektakuläre Shows sorgen für staunende Gesichter – bei Groß und Klein. Wir waren schon öfter dort (auch mit Besuch!) – und entdecken trotzdem jedes Mal wieder Neues. Unser Tipp: Nicht hetzen! Der Park ist groß, und wenn du alles sehen willst, brauchst du Zeit.



Highlights, die du nicht verpassen solltest

Papageienshow

Die farbenfrohen Vögel sind nicht nur schön, sondern auch ziemlich schlau. In der Show lernst du sie auf unterhaltsame Art besser kennen – und erfährst, wie der Park sich für ihren Schutz einsetzt.

Orca Ocean

Die Orca-Show ist ein echtes Highlight. Das riesige Becken und die Nähe zu den Tieren sorgen für Gänsehaut-Momente – vor allem, wenn die Tiere ihre mächtigen Sprünge zeigen.

Pinguinarium

Kaum zu glauben, dass du mitten auf einer Kanareninsel echtes „Antarktis-Feeling“ bekommst. Über 200 Pinguine tummeln sich im künstlichen Schneegestöber – ein Erlebnis!

Unser Familientipp: Nimm dir unbedingt den ganzen Tag Zeit – und starte am besten mit einer der Shows (Zeitplan gibt’s direkt am Eingang). Für Kinder gibt es zudem einen Dschungel-Spielplatz, Hängebrücken, versteckte Wege und eine Fahrt mit dem Orca-Zug.


Praktische Informationen

Öffnungszeiten: Täglich von 8:30-18:45 Uhr

Eintritt: Erwachsene zahlen rund 38 €, Kinder (6–11 Jahre) etwa 26 €. Es lohnt sich, die Tickets vorab online zu buchen – das spart Wartezeit am Eingang.

Anreise: In Puerto de la Cruz und Costa Adeje gibt’s kostenlose Shuttlebusse von vielen Hotels aus. Falls du mit dem Mietwagen kommst: Parkplätze sind direkt am Eingang verfügbar (gegen Gebühr).

Restaurant-Tipp: Brunelli’s Steakhouse direkt im Park – mit Blick auf die Delfinlagune! Das Essen ist nicht ganz günstig, aber die Aussicht macht’s wett.



Los Gigantes: Imposante Klippen und malerische Buchten

Die majestätischen Klippen von Los Gigantes ragen bis zu 600 Meter aus dem Atlantik

Die gigantischen Klippen von Los Gigantes sind jedes Mal aufs Neue beeindruckend – ganz egal, wie oft man sie schon gesehen hat. Die bis zu 600 Meter hohen Felswände stürzen fast senkrecht ins Meer und sorgen für Gänsehaut Panorama, besonders bei Sonnenuntergang.

Unsere liebsten Aussichtspunkte

  • Mirador Archipenque: Postkartenblick inklusive. Perfekt, wenn du die gesamte Klippenwand aufs Foto bannen willst.
  • Hafen von Los Gigantes: Von hier legen die Bootstouren ab – und du hast direkt den besten Blick vom Wasser aus.
  • Playa de Los Gigantes: Der dunkle Lavasandstrand ist der perfekte Ort, um einfach mal zu staunen (und Füße ins Wasser zu halten).


Aktiv auf dem Wasser

Wenn du die Klippen wirklich erleben willst, geht nichts über eine Bootstour! Die meisten Anbieter kombinieren das Ganze mit Delfin- und Walbeobachtungen – ein Highlight für uns und unsere Besucher. Wer’s sportlicher mag, kann sich einen Kajak schnappen und selbst an den Klippen entlang paddeln. Es gibt sogar kleine Höhlen und versteckte Buchten zu entdecken.

Die Unterwasserwelt rund um Los Gigantes zählt zu den besten Tauchspots der Insel – mit Höhlen, Tunneln und jeder Menge Meeresleben.


Restaurant-Tipp

Wenn wir Besuch bekommen, geht’s oft ins El Pescador am Hafen von Los Gigantes. Der fangfrische Fisch, die Meeresfrüchte – und dieser Blick auf die Klippen! Unser Favorit: die Paella (am besten zu zweit bestellen) und der gegrillte Wolfsbarsch. Einfach gut.



Unsere Lieblingsreiseführer für deine Teneriffa-Entdeckung

Du willst noch mehr aus deinem Urlaub rausholen? Hier sind drei Bücher, die wir selbst genutzt oder empfohlen bekommen haben – praktisch, unterhaltsam und super informativ.

Vulkan mit Meerblick

Mit dem MARCO POLO Reiseführer Teneriffa entdecken Den MARCO POLO hatten wir bei unserer ersten Tour auf die Insel selbst im Rucksack. Übersichtlich, nicht zu viel Text und vollgepackt mit echten Highlights – perfekt, wenn du schnell mal nachschauen willst, was sich gerade in der Nähe lohnt.



Spanisch für den Urlaub

Du möchtest Spanisch lernen und deinen kulturellen Horizont erweitern? Du möchtest mehr Spaß am Reisen und an der Kommunikation mit Einheimischen

haben? Dieses Buch ist perfekt für Anfänger oder zum Spanisch für den Urlaub. Ein paar Worte Spanisch können auf Teneriffa echt Gold wert sein – vor allem abseits der typischen Touri-Hotspots. Dieses Buch ist super, wenn du dich auf einfache Weise verständigen willst, ohne gleich einen Sprachkurs zu machen.

Top Highlights Teneriffa

Wenn du Lust auf kompakte Tipps mit praktischen Karten und richtig guten Ausflugsideen hast, bist du hier richtig. Ideal für alle, die gern spontan unterwegs sind und trotzdem nix verpassen wollen.

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Anaga-Gebirge: Magischer Nebelwald und uralte Pfade

Die mystischen Lorbeerwälder im Anaga-Gebirge sind ein Relikt aus der Tertiärzeit

Wenn du Natur magst, wirst du das Anaga-Gebirge lieben. Der Nordosten Teneriffas fühlt sich an wie eine andere Welt: knorrige, moosüberzogene Lorbeerbäume, ständig umhüllt von feuchtem Nebel, der leise durch die Baumkronen zieht. Einer der letzten echten Urwälder Europas – und genau so sieht es auch aus.

Hier wird’s ruhig, ursprünglich, fast ein bisschen verwunschen. Die verwinkelten Pfade führen dich durch üppige Schluchten, zu kleinen Dörfern, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Perfekt für alle, die beim Wandern lieber Vogelgezwitscher statt Straßenlärm hören.



Die schönsten Wanderwege im Anaga-Gebirge

  • Sendero de los Sentidos: Ein kurzer, einfacher Rundweg, perfekt für Familien oder einen entspannten Einstieg. Der „Pfad der Sinne“ macht seinem Namen alle Ehre – hier riechst, fühlst und hörst du den Wald wirklich.
  • Ruta de Chinamada: Diese mittelschwere Tour bringt dich zu den Höhlenhäusern von Chinamada – ein echtes Highlight! Unterwegs gibt’s atemberaubende Ausblicke auf grüne Täler und zerklüftete Felswände.
  • Ruta de Afur a Taganana: Anspruchsvoll, wild, wunderschön! Diese Route führt durch tiefe Schluchten und endet im Fischerdorf Taganana – Belohnung mit Meerblick inklusive.

Der goldene Sandstrand Playa de las Teresitas mit dem Anaga-Gebirge im Hintergrund



Verborgene Schätze im Anaga-Gebirge

Im Anaga-Gebirge findest du Orte, die wirken, als wäre die Zeit stehen geblieben. Abgelegen, ursprünglich – und voller Charakter:

  • Taganana: Ein kleines Küstendorf mit weiß getünchten Häusern, engen Gassen und traumhaftem Meerblick. Perfekt für einen entspannten Fish Lunch in einem der traditionellen Restaurants.
  • Chinamada: Hier wohnen Menschen noch in echten Höhlenwohnungen – ein faszinierender Einblick in die Lebensweise früherer Zeiten.
  • Benijo: Wer Natur liebt, wird diesen wilden Strand feiern – schwarzer Sand, dramatische Felsformationen und Sonnenuntergänge, die unter die Haut gehen.

Restaurant-Tipp: Das Casa Africa in Taganana ist einfach, herzlich und lecker. Bestell dir Papas arrugadas mit Mojo und frischen Fisch – dazu der Atlantik direkt vor der Nase.

Übrigens: Das Anaga-Gebirge wurde 2015 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna mit vielen endemischen Arten, die nur hier vorkommen.


Masca-Schlucht: Wandern am Limit

Das malerische Bergdorf Masca, eingebettet zwischen steilen Felswänden

Masca ist nicht einfach nur ein Dorf – es ist ein kleines Abenteuer für sich. Versteckt im wilden Teno-Gebirge, mit Häusern, die sich an die steilen Felsen schmiegen, wirkt der Ort wie eine Mini-Ausgabe von Machu Picchu.

Das eigentliche Highlight ist aber die Schlucht. Der Weg führt dich spektakulär hinab bis ans Meer – über Geröll, durch enge Passagen und vorbei an atemberaubenden Ausblicken. Eine der eindrucksvollsten Touren der Insel, versprochen. Aber: Sie fordert Kondition, Trittsicherheit – und unbedingt gutes Schuhwerk.

Wichtiger Hinweis: Für die Wanderung brauchst du ein Online-Ticket mit vorheriger Anmeldung über die offizielle Nationalpark-Website. Die Plätze sind limitiert – also besser früh buchen!


Die Masca-Schlucht-Wanderung

Schwierigkeitsgrad: Mittel bis anspruchsvoll

Länge: Ca. 8,5 km (ein Weg)

Dauer: 3-4 Stunden bergab, 4-5 Stunden bergauf

Höhenunterschied: Ca. 600 m

Start/Ziel: Dorf Masca / Masca-Bucht

Beste Zeit: Frühjahr und Herbst

Ausrüstung: Feste Wanderschuhe, mind. 2 Liter Wasser, Sonnenschutz

Rückweg: Zu Fuß oder mit dem Boot nach Los Gigantes (vorher buchen!)

Die Masca-Schlucht ist mehr als eine Wanderung – sie ist ein Eintauchen in eine andere Welt. Schroffe Felsen, grüne Schluchten und am Ende das Meer. Magisch.

Das Dorf Masca

Selbst wenn du die Wanderung auslässt – Masca lohnt sich. Schon die Fahrt dorthin, über die schmale, kurvige Bergstraße TF-436, ist Abenteuer genug. Oben angekommen: ein Panorama wie aus dem Bilderbuch. Im Dorf selbst erwarten dich kleine Restaurants mit Terrassen, die direkt auf die Schlucht blicken – perfekt für einen Kaffee mit Aussicht.

Restaurant-Tipp: Das La Piedra serviert lokale Spezialitäten wie Ziegenkäse, Kaninchenragout oder Papas arrugadas. Der Wein? Hausgemacht – und mit Blick auf die Berge noch besser.



Santa Cruz de Tenerife: Pulsierende Hauptstadt mit Charme

Das futuristische Auditorio de Tenerife ist das Wahrzeichen von Santa Cruz

Santa Cruz ist keine Stadt, die du einfach nur besuchst – du erlebst sie. Zwischen moderner Architektur, Palmenpromenaden und historischen Gebäuden pulsiert hier das echte Leben.

Spaziere durch die Fußgängerzone, lass dich durch Boutiquen treiben oder gönn dir ein Eis am belebten Plaza de España. Das futuristische Auditorio de Tenerife, das ein bisschen aussieht wie ein Segel im Wind – und längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

Der berühmte Karneval? Der ist nicht nur bunt, laut und riesig – er ist ein Fest fürs Herz. Aber auch abseits der Kostüme und Paraden bietet Santa Cruz das ganze Jahr über Kultur, Konzerte und kanarisches Stadtgefühl pur. Und wenn du Hunger hast: Die Tapas-Bars hier verstehen ihr Handwerk.


Die Top-Sehenswürdigkeiten in Santa Cruz

Auditorio de Tenerife

Wie eine Welle aus Beton ragt das Konzerthaus von Santiago Calatrava in den Himmel – elegant, kühn und unverkennbar. Ein echtes Highlight für Architektur-Fans und das wohl fotogenste Gebäude der Insel.

Plaza de España

Der weitläufige Platz mit seinem spiegelglatten See und dem eindrucksvollen Brunnen ist das Herz der Stadt. Tagsüber ein entspannter Treffpunkt – abends flaniert hier ganz Santa Cruz.

Mercado de Nuestra Señora de Afrika

Duftende Gewürze, frisches Obst, kanarische Spezialitäten: In der alten Markthalle pulsiert das echte Leben. Zwischen den kolonialen Arkaden findest du alles – von Ziegenkäse bis zu Fotomotiven ohne Ende.


Karneval in Santa Cruz

Wenn Santa Cruz im Februar oder März in Farben explodiert, weißt du: Es ist Karneval! Das Spektakel gilt als das zweitgrößte der Welt – direkt nach Rio. Riesige Umzüge, schrille Kostüme, Samba-Rhythmen und eine ausgelassene Stimmung machen das Event unvergesslich. Die Wahl der Karnevalskönigin? Ein absolutes Muss!


Shopping und Gastronomie

In der Calle del Castillo reihen sich Boutiquen, Modeketten und Souvenirshops aneinander – ein echtes Shopping-Paradies. Und wenn du danach eine Pause brauchst: In den Seitenstraßen warten gemütliche Cafés und kleine Bistros. Am Hafen lockt das moderne Meridiano-Shoppingcenter – mit allem, was das Herz begehrt.

Restaurant-Tipp: Im Kazan trifft peruanische Raffinesse auf japanische Präzision. Das stilvolle Restaurant an der Plaza de la Candelaria serviert Ceviche und Sushi auf Sterne-Niveau – absolut empfehlenswert!


La Laguna: Koloniales Flair & junges Leben

Die historische Altstadt von La Laguna mit ihren farbenfrohen Kolonialhäusern

La Laguna ist wie eine Zeitreise in die Kolonialära – nur eben mit WLAN und Uni-Flair. Kopfsteinpflaster, bunte Fassaden, alte Herrenhäuser und stattliche Kirchen lassen erahnen, warum die Altstadt zum UNESCO-Welterbe zählt.

Gleichzeitig ist La Laguna jung und lebendig: Dank der Universität pulsiert das Leben in den Gassen. Überall Cafés, Bars, Kulturveranstaltungen – hier mischt sich Geschichte mit Gegenwart. Perfekt zum Schlendern, Entdecken und Genießen.

Was uns persönlich an La Laguna fasziniert: Dieses Licht! Gerade am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und die farbenfrohen Fassaden in warmem Gold leuchten – das ist für uns jedes Mal ein kleiner Gänsehautmoment. Und in einer der vielen kleinen Bars einen Café cortado zu trinken, während das Leben um einen herum flaniert… mehr Kanaren-Feeling geht kaum.


Historische Highlights in La Laguna

  • Kathedrale von La Laguna: Die neogotische Kathedrale beherbergt die sterblichen Überreste von Alonso Fernández de Lugo, dem Eroberer Teneriffas.
  • Palacio de Nava: Ein beeindruckendes Beispiel kanarischer Barockarchitektur mit prächtigem Innenhof.
  • Iglesia de la Concepción: Die älteste Pfarrkirche der Insel mit ihrem markanten Turm bietet einen tollen Ausblick über die Stadt.

La Laguna ist wie ein Freilichtmuseum, in dem jedes Gebäude eine Geschichte erzählt. Die Stadt wurde nach einem revolutionären Rasterplan ohne Stadtmauern angelegt & ein Novum im 15. Jahrhundert.

Studentisches Leben und Café-Kultur

Die Universität von La Laguna, gegründet 1792, ist die älteste der Kanarischen Inseln und verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre. In den zahlreichen Cafés und Bars rund um die Plaza del Adelantado und die Calle de la Carrera trifft sich die Studentenschaft zum Diskutieren, Lernen und Feiern.

Unser persönlicher Tipp für La Laguna: Für uns ist La Laguna einer der inspirierendsten Orte der Insel. Besonders angetan hat es uns die Atmosphäre in den kleinen Gassen abseits der Hauptwege – ein Mix aus Geschichte, Kreativität und echtem Alltagsleben. Wenn wir dort sind, landen wir fast immer im gleichen kleinen Café hinter der Kathedrale. Dort mit einem Barraquito in der Hand den Trubel beobachten? Einfach herrlich.

Restaurant-Tipp: Das Tasca La Tinta in einer historischen Gasse serviert hervorragende Tapas und lokale Weine in authentischer Atmosphäre. Die Papas con mojo und der Ziegenkäse mit Honig sind besonders zu empfehlen.



Puerto de la Cruz: Unser Rückzugsort im Norden

Die beeindruckenden Meerwasserpools von Lago Martiánez, entworfen vom Künstler César Manrique

Puerto de la Cruz im grünen Norden Teneriffas verbindet traditionellen kanarischen Charme mit touristischer Infrastruktur. Als ältester Urlaubsort der Insel hat die Stadt ihren ganz eigenen Rhythmus bewahrt – entspannter, authentischer. Wer das ursprüngliche Teneriffa sucht, aber nicht auf Komfort verzichten möchte, ist hier genau richtig. Malerische Altstadtgassen, schwarzer Sandstrand und dieses wunderbar milde Klima machen Puerto für uns immer wieder zum Lieblingsziel.

Der grüne Norden hat seinen ganz eigenen Rhythmus – langsamer, echter, entspannter. Statt großer Hotelbunker findest du hier kleine Gassen, alte Häuser mit Holzbalkonen und Plätze, auf denen das Leben spielt. Und dann wären da natürlich noch die spektakulären Meerwasserpools im Lago Martiánez – ein Ort, den man einfach gesehen haben muss.

Was uns an Puerto de la Cruz immer wieder begeistert? Schon der Moment, wenn man mit dem Auto die Straße hinunter fährt und den Playa Jardín im Blick hat. Dieses Bild, das Meer im Hintergrund, der Duft von Salz in der Luft – das ist für uns der Inbegriff von Urlaubsgefühl. Egal wie oft wir hier sind: Dieses Ankommen hat jedes Mal etwas Magisches.


Die Highlights von Puerto de la Cruz

Lago Martiánez

Der vom kanarischen Künstler Cäsar Manrique gestaltete Komplex aus Meerwasserpools ist eine einzigartige Badelandschaft mit Skulpturen, Gärten und Restaurants.

Playa Jardí­n

Der „Gartenstrand“ mit seinem schwarzen Vulkansand und der üppigen Bepflanzung ist ebenfalls ein Werk von César Manrique und bietet eine perfekte Mischung aus Natur und Komfort.

Botanischer Garten

Der 1788 gegründete Jardí­n Botánico beherbergt eine beeindruckende Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen aus aller Welt.


Die besten Restaurants in Puerto de la Cruz

Puerto de la Cruz ist bekannt für seine hervorragende Gastronomie mit frischen Meeresfrüchten und traditionellen kanarischen Gerichten. Hier sind meine Top-Empfehlungen:

  • El Taller Seve Díz: Kreative kanarische Küche auf Sterneniveau in gemütlicher Atmosphäre. Unbedingt das Degustationsmenü probieren!
  • Régulo: In einem historischen kanarischen Haus serviert dieses Restaurant traditionelle Gerichte mit modernem Twist. Die Fischsuppe und das Kaninchen in Mojo-Sauce sind hervorragend.
  • Tasca El Olivo: Authentische Tapas-Bar mit großer Auswahl an lokalen Weinen. Perfekt für einen entspannten Abend mit kleinen Köstlichkeiten.
  • La Cofradí de Pescadores: Direkt am Hafen gelegen, bietet diese Fischereigenossenschaft den frischesten Fisch der Stadt zu fairen Preisen.

Insider-Tipp: Besuche den Bauernmarkt (Mercado Municipal) am Wochenende, um lokale Produkte zu probieren und das authentische Leben der Einheimischen zu erleben.



Garachico: Idyllisches Städtchen mit vulkanischer Geschichte

Die natürlichen Meeresschwimmbecken von Garachico, entstanden durch einen Vulkanausbruch im Jahr 1706

Garachico an der Nordküste Teneriffas ist ein malerisches Städtchen mit einer dramatischen Geschichte. Einst der wichtigste Hafen der Insel, wurde es 1706 durch einen Vulkanausbruch weitgehend zerstört. Heute verzaubert der Ort mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen, historischen Gebäuden und einer entspannten Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Garachico ist für uns ein Herzensort – wir kommen immer wieder her, einfach wegen des besonderen Flairs und der entspannten Stimmung.


Der idyllische Marktplatz Plaza de la Libertad

Das Herz von Garachico ist die Plaza de la Libertad mit ihren jahrhundertealten Bäumen, dem historischen Rathaus und der Kirche Santa Ana. Umgeben von traditionellen kanarischen Häusern mit Holzbalkonen ist der Platz ein perfekter Ort, um bei einem Kaffee das beschauliche Treiben zu beobachten.

Garachico ist wie ein Freilichtmuseum, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die sorgfältig restaurierten Gebäude erzählen von der reichen Geschichte des Ortes, der einst der wohlhabendste Hafen Teneriffas war.

El Caletón: Die natürlichen Meeresschwimmbecken

Die Lavazungen des Vulkanausbruchs von 1706 schufen unbeabsichtigt eine der größten Attraktionen Garachicos: die natürlichen Meeresschwimmbecken von El Caletón. Diese vulkanischen Pools werden bei Flut mit frischem Meerwasser gefüllt und bieten ein einzigartiges Badeerlebnis inmitten schwarzer Lavaformationen mit Blick auf den Atlantik.

Restaurant-Tipp: Das Restaurant La Perla in einem historischen Gebäude am Meer serviert hervorragende Fischgerichte und Meeresfrüchte. Von der Terrasse hast du einen wunderbaren Blick auf die Meeresschwimmbecken und den Sonnenuntergang.


Historische Gebäude und Museen

  • Castillo de San Miguel: Die kleine Festung aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute ein Museum zur Geschichte Garachicos.
  • Ex-Convento de San Francisco: Das ehemalige Franziskanerkloster ist heute ein Kulturzentrum mit wechselnden Ausstellungen.
  • Casa de Piedra: Ein beeindruckendes Beispiel kanarischer Architektur mit Vulkanstein-Fassade.


Die ideale Reisezeit für Teneriffa

Frühling auf Teneriffa: Blühende Tajinaste-Pflanzen vor dem Teide

Die beste Reisezeit: November bis April

  • Angenehme Temperaturen zwischen 20-25° C
  • Weniger Touristen als in der Hochsaison
  • Ideal für Wanderungen und Aktivurlaub
  • Blühende Vegetation, besonders im Frühjahr
  • Günstigere Preise für Unterkünfte (außer Weihnachten/Neujahr)

Weniger empfehlenswert: Juli bis August

  • Hohe Temperaturen im Süden (bis zu 30° C)
  • Hauptsaison mit vielen Touristen
  • Höhere Preise für Unterkünfte und Mietwagen
  • Überfüllte Strände und Sehenswürdigkeiten
  • Zu heiß für anspruchsvolle Wanderungen



Klimatabelle für Teneriffa

Monat Temperatur (° C) Sonnenstunden Regentage Wassertemperatur (° C) Empfehlung
Januar 20 6 5 19 Sehr gut
Februar 20 7 4 18 Sehr gut
März 21 7 3 18 Sehr gut
April 22 8 2 19 Sehr gut
Mai 23 9 1 20 Gut
Juni 25 10 0 21 Gut
Juli 28 11 0 22 Mäßig
August 29 11 0 23 Mäßig
September 27 9 1 23 Gut
Oktober 25 7 3 22 Gut
November 23 6 4 21 Sehr gut
Dezember 21 6 5 20 Sehr gut

Tipp für Schnäppchenjäger: Die günstigsten Preise für Flüge und Unterkünfte findest du in der Nebensaison von Mitte Januar bis Mitte März (außer Karneval) sowie im November.



Fazit: Teneriffa & Eine Insel der unbegrenzten Möglichkeiten

Teneriffa begeistert mit einer faszinierenden Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Von der beeindruckenden Vulkanlandschaft des Teide über die mystischen Lorbeerwälder im Anaga-Gebirge bis hin zu traumhaften Stränden und charmanten historischen Städten & die Insel bietet für jeden Geschmack das passende Erlebnis. Das ganzjährig milde Klima macht Teneriffa zu einem perfekten Reiseziel zu jeder Jahreszeit.

Welche Seite Teneriffas zieht dich in ihren Bann? Ist es das Licht über dem Teide am frühen Morgen? Die Stille im Lorbeerwald des Anaga-Gebirges? Oder das Lebensgefühl in den Dörfern und Städten, wo zwischen Tapas, Straßenmusik und Meerblick einfach alles ein bisschen leichter wirkt? Für uns ist Teneriffa nicht nur ein Reiseziel – es ist unser Zuhause. Und doch entdecken wir immer wieder neue Ecken, neue Ausblicke, neue Lieblingsplätze. Vielleicht liegt genau darin der Zauber dieser Insel: dass sie nie aufhört, zu überraschen.

Wir hoffen, du konntest in diesem Beitrag Inspiration für deinen eigenen Weg finden. Nimm dir Zeit, schau dich um, probier dich durch die Küche, verirr dich ruhig mal in eine Gasse – und lass dich ein auf das, was Teneriffa ausmacht: Vielfalt, Tiefe und ein ganz eigenes Lebensgefühl.

Buen viaje – und vielleicht begegnen wir uns ja mal auf einer Wanderung!

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